Zielvereinbarungsprozess

Zielvereinbarungsprozess

EFQM-Kriterium

2: Ziele und Strategien

EFQM-Teilkriterium

2c: Festlegung und Überprüfung der Strategie

Schule/Adresse:Multi-Media BBS der Region Hannover, Expo Plaza 3, 30539 Hannover
Berufsbildende Schulen I Emden, Steinweg 24, 26721 Emden
Kontakt: bbs1emd@(spamschutz:bitte_entfernen)t-online.de; info@(spamschutz:bitte_entfernen)mmbbs.de
  

Ziel
und Nutzen

Die Freigabe der Schulverfassung wurde unter der Maßgabe erteilt, dass das Führen durch Zielvereinbarung erfolgt. Für jedes Team auf den unterschiedlichen schulischen Ebenen Schulleitung - Abteilung - Branchen-/Bereichsteam, Fachteam - Lehrkraft werden Ziele definiert und verabredet. Die Ziele der Teams orientieren sich am Leitbild und am Zielsystem der Schule (Schulprogramm, Leistungsversprechen der Teams) und leiten sich aus dem gesellschaftlichen Bildungsauftrag ab.

Dabei werden persönliche Verantwortungen für die Zielvereinbarung und Zielerreichung festgelegt. Die Ziele werden "SMART" formuliert, und das Gesamtzielsystem der Schule ist in sich schlüssig. Steuerung mit Zielen und Kennzahlen setzt das permanente Messen der Zielerreichungsgrade voraus. Ziele und Kennzahlen sind Auslöser von Analysen, die Stärken und Schwächen auf allen Ebenen transparent machen und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Gang setzen.

Zielvereinbarungsgespräche zwischen Schulleiter und den Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleitern über die Abteilungsziele werden jährlich geführt und orientieren sich an den mit dem Ministerium vereinbarten Zielen (Landeskennzahlen).

Der Schulleiter führt zusätzlich Zielvereinbarungsgespräche mit den nicht den Abteilungen zugeordneten Fachteams. Die Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter führen Zielvereinbarungsgespräche mit den Branchen- bzw. Bereichsleitern. Die RADAR-Logik des EFQM-Prozesses liegt den Zielvereinbarungsprozessen zugrunde.

Befragungsergebnisse (Schüler-, Betriebs-, Elternbefragungen) und die schulischen Kennzahlen sind eine wesentliche Grundlage der Zielvereinbarungsprozesse.

Voraussetzungen/
Rahmenbedingungen

 

  • Mit der Genehmigung der Schulverfassung durch das Ministerium wurden Zielvereinbarungsprozesse in der Schule und zwischen Schule und MK für verbindlich erklärt (s. o.). Die Entwicklung und Erprobung einer Schulverfassung mit einer fraktalen Grundstruktur und der Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems mit einem Leitbild der Schule und einem Schulprogramm sind die wesentliche Basis für eine datengestützte Schulentwicklung.
  • Zur Führung und Steuerung über Zielvereinbarungen ist ein funktionsfähiges und in sich geschlossenes Controlling notwendig: Die erhobenen Daten müssen teambezogen zur Verfügung gestellt und ausgewertet werden. Die Landeskennzahlen und darüber hinaus in der Schule zusätzlich ermittelten Kennzahlen müssen auf die Bereichs-/Branchenebene "heruntergebrochen" werden, damit sie für Steuerungszwecke genutzt werden können.

Vorgehen/Ablauf


Der Leitfaden für Zielvereinbarungsprozesse wurde von der Schulleitung, Mitgliedern des Personalrats und der Frauenbeauftragten gemeinsam konzipiert. Nach der Zielvereinbarung mit dem MK spielen die Landeskennzahlen und die Befragungsergebnisse bei allen Zielvereinbarungsprozessen eine entscheidende Rolle.

Die Zielvereinbarungen werden schriftlich fixiert und sind Grundlage für das Zielvereinbarungsgespräch im kommenden Jahr (RADAR-Logik).

Stolperfallen/
Tipps/
Erfahrungen

 

Bedingungen für das Gelingen:

  • Eine wesentliche Bedingung für erfolgreiche Zielvereinbarungsprozesse besteht darin, dass zumindest auf der Abteilungsleiterebene eine entsprechende Schulung stattfindet.

    Die Daten müssen gut aufbereitet vorliegen, und beide Gesprächspartner müssen auf das Gespräch/den Prozess gut vorbereitet sein.

Stolperfallen:

  • Die tatsächliche Übernahme von Führungsverantwortung für die Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter und der damit einhergehende Rollenwechsel vom Kollegen zum Vorgesetzten stellt für alle Beteiligten das größte Problem dar. Das Problem verschärft sich noch auf der Ebene der Branchen- und Bereichsleiter.
  • Die Zielerreichung muss konsequent kontrolliert werden; bei Abweichungen müssen gemeinsam Maßnahmen geplant werden.

Evaluation

 

  • Überprüfung der Zielerreichung - Verbesserung der Ergebnisse
  • Anwendung der RADAR-Logik
  • Rückmeldungen nach Zielvereinbarungsgesprächen
   
Download
www.mk.niedersachsen.de www.proreko.de ProReKo Wissenschaftliche Begleitung www.nibis.de