Bildungs- und Lernberatung (bilnos)

bilnos: Bildungs- und Lernberatung (Region des Lernens)

EFQM-Kriterium

4: Partnerschaften und Ressourcen

EFQM-Teilkriterium

4a: Partnermanagement

Schule/Adresse:

Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück, Ravensbergstr. 15,
49593 Bersenbrück

Kontakt: lehker@(spamschutz:bitte_entfernen)medienforum-bersenbrueck.de

Ziel
und Nutzen

Ziel der Bildungs- und Lernberatung ist es, umfangreiche Diagnose- und Förderkonzepte zur Vermittlung der Grundkompetenzen „Lesen, Schreiben und Rechnen“ vor allem an den BBS, den Hauptschulen (zum Teil Realschulen und Gymnasien), Grundschulen und Kindertagesstätten zu vermitteln und zu etablieren, um Probleme aufzugreifen und möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. (vgl. auch Ziel der „Region des Lernens“)

Dazu gehört die Beratung der Eltern, die Fortbildung und das Coaching der Lehrkräfte und ErzieherInnnen und die Begleitung der Schulen bei der Um-setzung der Konzepte.

Als weitere Zielgruppen werden / sind Universitäten und Studienseminare angesprochen, um die Multiplikation auf weitere Kommunen und andere Netzwerke voran zu bringen.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt zurzeit in der professionellen Diagnostik von Schwierigkeiten in den o. g. Kompetenzbereichen  und den daraus resultierenden Fördermaßnahmen bis hin zum Methodentraining für selbst-gesteuertes Lernen.

Der Nutzen für die Berufsbildenden Schulen ergibt sich momentan in erster Linie durch eine erhöhte Akzeptanz der BBS als „Kompetenzzentrum für Bildungsmanagement“ der Region und dadurch eine Verbesserung und Aus-weitung der Netzwerkstruktur. (vgl. „Region des Lernens“)

Langfristig erwarten wir aber auch besser auf die berufsbildenden Schulen vorbereitete Schülerinnen und Schüler.

Voraussetzungen/
Rahmenbedingungen

Die Bildungs- und Lernberatung ist strukturell, personell und organisatorisch der Leitstelle der Region des Lernens angegliedert. Offizieller Träger ist die örtliche Samtgemeinde. Sie stellt aber als Einzelprojekt ebenfalls einen wesentlichen Einflussfaktor für die Bildungslandschaft der Region dar. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds.

Grundsätzliche Voraussetzung ist zunächst das qualifizierte Fachpersonal mit möglichst wissenschaftlich basierten Kenntnissen über Lernstörungen, Lern-schwierigkeiten und Lerndefiziten, entsprechenden aussagekräftigen Testver-fahren zur Diagnose und Lerntechniken und -strategien zur Problem-behandlung.

Als räumliche Voraussetzung sind ein bis zwei öffentlich zugängliche Schulungsräume mit angenehmer Lernatmosphäre für ein möglichst niedrig-schwelliges Angebot notwendig.

Ein gut kooperierendes Netzwerk mit kompatiblen Strukturen und vielfältigen Kontakten stellen ebenfalls eine gute Voraussetzung dar.

Im Rahmen der Netzwerkarbeit muss eine Vertrauensbasis zu Eltern, ErzieherInnen, Sozialeinrichtungen, Lehrkräften und den Schulen als Institution aufgebaut werden.

Vorgehen/Ablauf

Zunächst wurde ein motiviertes, qualifiziertes Kernteam gebildet und teilweise mit einer lerntherapeutischen Zusatzausbildung weiter qualifiziert.

Einzelne Diagnose-Tools, individuelle und schulformweite Fördermaßnahmen wurden in den berufsbildenden Schulen z.B. im Berufsvorbereitungsjahr er-probt.

Die räumlichen und personellen Rahmenbedingungen wurden geschaffen.

Bei dem Aufbau des Netzwerkes der direkt Beteiligten konnten die bereits bestehenden Strukturen der „Region des Lernens“ ausgenutzt werden. Der schrittweise Kontaktaufbau von den direkten Part-nern (z. B. Hauptschulen) zu immer weiter „entfernten“ Institutionen (z. B. KiTa, Universitäten) hat sich bei uns als zielführend erwiesen.

Stolperfallen/
Tipps/
Erfahrungen

Als Gelingensbedingung ist vorrangig das bereits zu Projektbeginn sehr gut funktionierende und vertrauensvoll zusammenarbeitende Netzwerk der Lernenden Region Osnabrück, der Region des Lernens und des Lernlandes Osnabrück aufzuführen.

Des Weiteren bietet das Medienforum in Bersenbrück mit integrierter Biblio-thek, PC-Arbeitsplätzen mit Lernsoftware, einem öffentlich zugänglichen Internet-Café, Seminarräumen für Fortbildungen und Öffnungszeiten über den normalen Schulbetrieb hinaus den idealen Standort für die Bildungs- und Lernberatung.

Auch die Mitwirkung der Kommune bei der Finanzierung und Unterstützung bei den räumlichen Voraussetzungen ist ein wesentliches Element für den nachhaltigen Erfolg des Projektes.

Als eher behindernd für dieses auf Nachhaltigkeit und langfristige Erfolge angelegte Projekt erscheint zurzeit die kurze, befristete Projektlaufzeit.

Neben den qualifizierten Trainern bestehen Organisations- und Verwaltungs-aufgaben, für die entsprechende personelle Ressourcen eingeplant werden sollten.

Evaluation

Die Evaluation des Projektes erfolgt auf wissenschaftlicher Ebene durch universitäre Begleitung. Des Weiteren wird eine externe Evaluation durch eine Unternehmensberatung durchgeführt.

Die Auswertung der in allgemeinbildenden Schulen durchgeführten Tests und sonstigen Maßnahmen erfolgt direkt vor Ort, die Ergebnisse werden dann an „bilnos“ weitergegeben. Dort wird dann eine vergleichende Auswertung im Sinne eines benchmarking durchgeführt.

 
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Externe Links:

www.mk.niedersachsen.de www.proreko.de ProReKo Wissenschaftliche Begleitung www.nibis.de