Bedeutung Wissensmanagement

Bedeutung Wissensmanagement

EFQM-Kriterium

4: Partnerschaften und Ressourcen

EFQM-Teilkriterium

4e: Informations- und Wissensmanagement

Schule/Adresse:

Herman-Nohl-Schule, Steuerwalderstr. 162, 31137 Hildesheim

Kontakt: harms@(spamschutz:bitte_entfernen)herman-nohl-schule.de

Ziel
und Nutzen

Für ein schulisches Kompetenzzentrum ist der Umgang mit Wissen von zentraler Bedeutung, denn die Generierung, Kommunikation, Nutzung und Anwendung von Wissen  bilden den Kernprozess schulischer Arbeit. Daher ist Wissensmanagement im Zielsystem der Schule verankert.

Die Schule versteht sich als „lernendes System“, das Anregungen und Ent-wicklungen reflektiert aufnimmt

Die Prämisse, dass das kollektive Gesamtwissen mehr ist als das individuelle Wissen, ist für lernende Organisationen zwingend. Das bedeutet, das Wissen zu bündeln und die Partizipation aller an dem vorhandenen Wissen zu er-möglichen. Dieses wird im Rahmen des Wissensmanagements durch die Entwicklung eines Lern-, Informations- und Projekt-Management-Systems das für alle Mitglieder der Schulgemeinde mit individuellen differenzierten Berech-tigungen zugänglich ist, im Internet realisiert.

Der innerschulische und kollegiale Austausch über die Aktualität der jeweiligen Bildungsinhalte ist zwingend notwendig. Da in heutiger Zeit Wissen immer schneller veraltet und sich gleichzeitig in immer kürzeren Zeiträumen verdoppelt, erleichtert ein gut funktionierendes Wissensmanagement inner-schulische Kommunikationsprozesse und stellt sowohl eine notwendige Unterstützung als auch eine Entlastung für alle Kolleginnen und Kollegen dar. Angestrebt wird:

  • Die Optimierung der Arbeitsprozesse (Kern- und Unterstützungs-prozesse) zur effizienteren Zielerreichung (Output-Orientierung, Führen durch Zielvereinbarungen)
  • Die Unterstützung der Umsetzung des Leitbildes („Wir gewährleisten ein differenziertes, aktuelles Bildungs- und Ausbildungsangebot für den Bereich der humanen Dienstleistungen.“)
  • Die Optimierung der Kommunikationsprozesse und der Transparenz  bezüglich der außerschulischen Partner.

Voraussetzungen/
Rahmenbedingungen

  • Gut funktionierende  „Systemarchitektur“, d.h. entsprechende technische Rahmenbedingungen
  • Stimmige soziale, für dieses Kollegium in dieser Schule angemessene Bedingungen.
  • Konsens im Kollegium
  • Beteiligung aller (Wissensmanagement als sozialer Prozess)
  • Teambasierte Aufbauorganisation
  • Verlässliche Lieferung von allen n, z. B. Zielvereinbarung mit Lehrkräften bezüglich des Einstellens von Unterrichtsmaterialien

Vorgehen/Ablauf

  • Einrichtung einer Projektgruppe zur Erarbeitung eines Gesamtkonzepts
  • Rückmeldung des Konzepts an alle Teams mit der Bitte um Stellungnahme.
  • Verbesserungen einarbeiten.
  • Beschluss des Konzepts
  • Entscheidung für eine Software
  • Umsetzung

Stolperfallen/
Tipps/
Erfahrungen

  • Aktualisierung und Pflege der Informationen und des Datenmaterials
  • Zu große Fülle und Unübersichtlichkeit

Evaluation

  • Regelmäßige Befragung des Kollegiums, der übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Schülerinnen und Schüler
 
Download
www.mk.niedersachsen.de www.proreko.de ProReKo Wissenschaftliche Begleitung www.nibis.de